
Am 07.10.2026 verwandelte sich das Fritz-Henßler-Haus in Dortmund in eine lebendige Theaterbühne. In der zweiten Auflage unseres beliebten Lesetheaters drehte sich diesmal alles um zwei meiner Kinderbücher: „WolkenPaul“ (zum Thema Makuladegeneration) und „SchüttelOpa“ (zum Thema Parkinson). Beide Bände stammen aus meiner neunteiligen Buchreihe über Alterserkrankungen, die ich in wunderbarer Kooperation mit Delia Mather vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Dortmund ins Leben gerufen habe.
Es war für mich als Autorin ein absolut großartiges Gefühl zu sehen, wie das studentische Ensemble meine Geschichten mit so viel Kreativität auf die Bühne brachte. Anneli glänzte als große Schwester Gina, Kira spielte den kleinen Bruder Ben und Valentin schlüpfte gekonnt in die Rollen der Senioren. Unterstützt wurden sie von der Theaterpädagogin und Regisseurin Luise Fricke, die als Erzählerin durch das Programm führte.
Gemeinsam haben wir dem jungen Publikum aus den Klassen 1 bis 4 spielerisch und mit einfachen, einprägsamen Bildern erklärt, was sich bei diesen Erkrankungen im Körper verändert. So wurde ein verengtes Blutgefäß auf der Bühne kurzerhand zu einem engen Tunnel, durch den sich die Schauspielenden hindurch beugen mussten, während live gezeichnete Bilder auf einer Flipchart die biologischen Zusammenhänge für die Kinder verdeutlichten.
Im Mittelpunkt der beiden Stücke steht für mich immer die Frage nach dem richtigen Umgang mit der Erkrankung: Wie können Gina und Ben ihren älteren Nachbarn helfen, um ihnen mehr Lebensqualität zu schenken? Und was können die Senioren selbst tun? Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Kinder auf kreative Weise für eine gesunde Lebensweise – wie Bewegung und gute Ernährung – zu sensibilisieren. Ich möchte sie ermutigen, älteren Menschen im eigenen Umfeld offen, empathisch und unterstützend zu begegnen.
Ein ganz besonderer Gast hat den Vormittag für mich perfekt abgerundet: Dr. Uwe Johansson, Chefarzt der Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund. Er hat bereits die medizinischen Inhalte meiner Bücher fachlich begleitet und war auch an diesem Tag vor Ort. Im Anschluss an die Aufführungen hat er alle neugierigen Fragen der Kinder direkt, geduldig und absolut verständlich beantwortet.
Von ganzem Herzen möchte ich mich bei allen bedanken, die diesen Tag möglich gemacht haben: bei dem fantastischen Theaterteam (Luise Fricke, Annelie, Kira und Valentin), bei Chefarzt Dr. Uwe Johansson der Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund, beim Team des Fritz-Henßler-Hauses (Haus der Jugend) und natürlich beim Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Dortmund für die großartige Unterstützung und die tolle Zusammenarbeit mit Delia Mather.




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